Sport Group

Standard

Im Kanal finden regelmäßige Gruppen- und Sportaktivitäten statt. Wer Sport in Gemeinschaft betreiben will und queer, BPoC, migrant, refugee, transgender ist wird Gewalt erfahren. Wir haben keine Lust mit der rassistischen weißen Hegemonie, mit Sexismus und Transphobie konfrontiert zu werden wenn wir Lust darauf haben mit anderen Menschen gemeinsam Sport zu machen. Deswegen ist es für uns notwendig in einem von uns selbstbestimmt organisierten Raum Sport zu treiben in dem unsere Politik, Identitäten und Bedürfnisse maßgebend sind, und nicht nur am Rande erwähnt werden. Nur so kann Sport eine positive, gemeinschaftsbildende und empowernde Erfahrung werden. Beim Sport im Kanal geht es darum gemeinsam Spaß zu haben, mental und körperlich stärker zu werden, und sich zugehörig zu fühlen. Der Fokus liegt aber weder auf Wettbewerb oder Fitnessmaximierung, noch sollen autoritäre Trainingskonstellationen reproduziert werden. Wir schaffen einen Raum,  wo wir uns in Gemeinschaft positiv erfahren, wo wir einen Ausgleich zu dem krassen Kampf im Alltag bekommen. Wir machen Sport als eine widerständige Strategie der Selbstfürsorge in Gemeinschaft.

Das ganze Jahr lang findet monatlich ein Selbstverteidigungsworkshop statt, gefolgt von regelmässigen Selbstverteidigungstrainings. Wenn das Wetter schön ist, treffen wir uns wöchentlich um zusammen Fussball zu spielen. Diese Aktivitäten in einem sicheren Raum zu machen bedeutet viel und hat durch das Empowerment der Einzelnen einen positiven Einfluss auf die ganze Gemeinschaft.

Für die nächste Termine, schreib ein E-mail an kanal@squat.net, Betreff: Sport

In Kanal there are regulary group and sportsactivities. Whoever wants to make sports in a community as queer, BPOC, migrant, refugee, transgender, will experience violence. We dont feel like being confronted with the racist white hegemony, sexism and transphobia anymore, when we want to make sport together with other people. Thats why its for us necessary to make sports in a self organized space, where our politics, identities and needs are leading, and not only mentioned on the side. only in this way can sport be a positive, communitybuilding and empowering experience. When we do sports in Kanal it is about having fun together, getting mentally and bodily stronger, and feel belonging. The focus is not on competition or maximizing fitness, nor should any authoritative trainingsconstellations be reproduced. It should create a space, where we experience ourselves positively in the community, where we compensate for the fight in everyday life. We make sports as a resistant strategy of selfcare in the community.

The whole year around there is a selfdefence-workshop every month, followed by regular selfdefence-trainings. When the weather is nice, we meet weekly and play football together. To make this activities happen in a safe space means a lot, and has a positive effect on the whole community through the empowerment of every member.